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auf aktuelle politische Entscheidungen.

Campact 2008 - Wir blicken zurück

Das Engagement von vielen tausend Online-Aktiven hat die politischen Erfolge und das große Wachstum von Campact im Jahr 2008 ermöglicht. Herzlichen Dank! Wir hoffen auf Ihre Unterstützung auch im Jahr 2009!

Die Arbeit von Campact wird bisher vor allem mit einer Vielzahl von Einzelspenden gesichert. Das garantiert unsere Unabhängigkeit, ist aber für die Planung eine große Herausforderung. Bitte helfen Sie, die erfolgreiche Arbeit von Campact auf eine stabilere Basis zu stellen: Unterstützen Sie uns als Förderer mit einem regelmäßigen Beitrag!



Jahresrückblick 2008 als PDF / Jahresrückblick 2007 als PDF / Jahresrückblick 2006 / 2005


KampagnenbuttonSteuern & Gerechtigkeit, 19. Februar

Mail-Aktion: "Steuerflucht stoppen"

Steuerflucht stoppen!

Nach Steuerskandalen um Zumwinkel & Co. fordern fast 10.000 Campact-Aktive, entschieden gegen Steuerflucht vorzugehen. Die Unterschriften unter einen Appell überreichen wir im Finanzministerium – doch konsequente Maßnahmen lassen weiter auf sich warten.


KampagnenbuttonBahn, 18. März

Bahnprivatisierung - die SPD soll Wort halten"

Wort halten!

Im Herbst 2007 stellte die SPD-Basis auf dem Parteitag der Bahnprivatisierung hohe Hürden in den Weg. Doch im Frühjahr 2008 droht sich die Parteispitze darüber hinwegzusetzen. Über 11.000 Campact-Aktive fordern die SPD auf, Wort zu halten. Die Namen aller Unterzeichner/innen präsentieren wir als Schriftzug mit medienwirksamen Aktionen zu verschiedenen SPD Sitzungen. Die Aktionsbilder schaffen es bis in Tagesschau, heute journal, Tagesthemen und fast alle großen Zeitungen. Einen späten Erfolg errang die Kampagne dann im Oktober. Finanzminister Steinbrück blies den Börsengang wegen der Finanzmarktkrise ab. Tausende Campact-Aktive hatten dies mit einer Mail-Aktion gefordert.


KampagnenbuttonAsyl, 12. Mai

"Holt Gazale Salame nach Hause!"

Holt Gazale Salame nach Hause!

Tausende Campact-Aktive fordern, dass die unter katastrophalen Umständen abgeschobene Niedersächsin Gazale Salame wieder zu Mann und Kindern nach Deutschland zurückkehren darf. Doch die niedersächsische Landesregierung will die Unterschriften nicht entgegen nehmen. Dann kündigen wir eine Aktion beim Tag der Niedersachsen an – und plötzlich stellt sich Innenminister Schüneman doch der Diskussion. Aber zu einem Zeichen der Mitmenschlichkeit ist die Landesregierung nicht bereit.


KampagnenbuttonAtom, 4. Juli

Atomkraft endgültig abschalten

Atomkraft abschalten!

„Atomkraft rettet das Klima, macht Strom billig“ – mit dreisten Lügen will die Atomlobby im Sommer 2008 Oberwasser gewinnen, um einen Ausstieg aus dem Atomausstieg durchzusetzen. 47.000 Menschen unterzeichnen unseren Appell gegen ein Comeback der Atomenergie. Eine Vielzahl an Spenden ermöglichte uns, mit großen Anzeigen in bundesweiten Tageszeitungen in die Debatte einzugreifen. Im Herbst formulieren Campact-Aktive im Netz hunderte Argumente gegen Atomkraft und wählen aus, mit welchen wir Anfang 2009 auf Großplakatwänden die Wintertagung des Atomforums in Berlin umzingeln.


KampagnenbuttonGentechnik, 22.Juli

Gen-Mais: Nur ein Verbot schützt!

Plakataktion Gentechnik

Viele Nachbarländer haben den Gen-Mais MON810 schon verboten, die einzige bei uns angebaute Gentechnik-Pflanze. Mit einer Postkarten-Aktion fordern über 45.000 Campact-Aktive ein Verbot von Landwirtschaftsminister Horst Seehofer. Im bayerischen Wahlkampf sind wir bei jedem seiner Wahlkampfauftritte dabei. Überall fordern wir zusammen mit vielen Menschen und Initiativen aus der Region ein Verbot. Es gelingt uns, Gentechnik zu einem zentralen Thema im bayerischen Wahlkampf zu machen.

Auch bei Seehofers Nachfolgerin Ilse Aigner lassen wir nicht nach: Ende des Jahres machen Campact-Aktive Fotos mit Botschaften an die Ministerin. Die besten werden im Januar 2009 in Berlin und Aigners Wahlkreis plakatiert. Die Botschaft ist klar: „Wer Gen-Mais sät, wird enttäuschte Wähler ernten“. 150 verschiedene Medien berichten. Wegen den bevorstehenden Europa- und Bundestagswahlen kann die CSU so massiven Wählerprotest nicht ignorieren.


KampagnenbuttonKlima, 10. Oktober

Der Kohlosaurus mahnt: Zukunft statt Kohle

Zukunft statt Kohle!

Klimaschutz oder Kohlekraft - dieser Konflikt wird gerade ausgefochten. Die Energiekonzerne planen, an die 30 neue Kohlekraftwerke zu bauen – Dinosaurier-Technologie im 21. Jahrhundert. Sie sehen ihre Pläne durch unseren Protest gefährdet. Mit Millionenaufwand rührt die Kohlelobbby deshalb die Werbetrommel – zum Beispiel mit dem Motto: "Braunkohle. Was liegt näher?". Wir meinen: Erneuerbare Energien, eine Verpflichtung der Erzeuger zu Energieeffizienz und Energieeinsparung!

Bis Ende 2008 unterzeichnen über 35.000 Menschen einen Appell an Kanzlerin Merkel und Umweltminister Gabriel: Sie sollen die Pläne per Gesetz verhindern. Mit einer Aktionstour mit dem Kohlosaurus unterstützen wir die Proteste von Bürgerinitiativen an elf Standorten, an denen Kraftwerke auf der Kippe stehen. Die Unterstützung ist überwältigend: Hunderte Menschen kommen zu jedem Tourstopp. Landesweite und regionale Medien berichten ausführlich. Ein erster Erfolg zum Jahreswechsel: Das geplante Kraftwerk Lubmin bei Greifswald steht kurz vor dem Aus, für Berlin verkündet Vattenfall im Frühjahr 2009 den Wechsel auf Gas und Biomasse.


KampagnenbuttonKlima, 12. Dezember

"Mut zum Klimaschutz, Frau Merkel!"

Mut zum Klimaschutz!

Mit der aufziehenden Wirtschaftskrise wirft Angela Merkel ihr Image als Klima-Kanzlerin über Bord und wird bei den EU-Verhandlungen zum Klimaschutz Paket zur knallharten Industrielobbyistin in Brüssel. Direkt vor der letzten Verhandlungsrunde im Dezember 2008 verlangen über 15.000 Campact-Aktive von der Kanzlerin einen wirksamen Emissionshandel. Unser Pressebild vor dem Kanzleramt erscheint in über 20 Tageszeitungen. Doch die Kanzlerin bleibt ungerührt und verwässert das Klima-Paket.


KampagnenbuttonAtom, 20. Dezember

FingeR WEg von Belene

FingeR WEg von Belene!

Im bulgarischen Belene will der Energiekonzern RWE zwei Atomkraftwerke bauen – mitten im Erdbebengebiet. Über 22.000 Campact-Aktive schicken dem RWE-Aufsichtsrat Gelbe Karten. Vor den Türen der Aufsichtsratssitzung demonstrieren wir. Ein erster Erfolg: Teile des Aufsichtsrats stellen sich gegen das Risiko-Projekt und fordern RWE-Chef Großmann zum Machtkampf heraus. Das Thema schlägt in den Medien hohe Wellen und wird von Campact im NRW-Kommunalwahlkampf weiter zum Thema gemacht.